3d laserscanning

3D Laserscanning von MehrTec ist die erfolgreiche Kombination aus Ingenieur-Kompetenz und Erfahrung im Fertigungsservice. Mit Hilfe von 3D Laserscanning erfassen wir präzise jede Anlage, Maschine oder Modell und bilden diese mit unseren bewährten CAD-Programmen anschaulich und verlässlich dreidimensional dar, bis in jedes Detail und jede Nische, dabei erstellen wir auch 3D Modelle von komplexen Strukturen. Unser Projektmanagement-Team aus erfahrenen Ingenieuren und Experten betreut Sie zuverlässig in jeder Phase mit einem persönlichen Ansprechpartner. Seit vielen Jahren begleiten wir erfolgreich unsere zahlreichen Kunden in so vielfältigen Branchen wie der Holz-, Stein- und Chemie- sowie Lebensmittelindustrie, die unseren kompetenten Services vertrauen. Bei bereits bestehenden Anlagen erlaubt das 3D-Laserscanning das berührungslose Messen von Gebäuden, Hallen und Maschinen auch bei laufendem Betrieb. So werden Kosten bereits in der frühen Entwicklungsphase eingespart, denn die laufende Produktion wird durch die Vermessung nicht beeinträchtigt. Dabei werden selbst schwer zugängliche Räume von unseren Scannern vollständig erfasst.

Die im Laserscan erfassten Daten werden in unterschiedlichen leistungsfähigen CAD Programmen verbunden und können zu einem detailgetreuen 3D Modell zusammengeführt werden. Dabei sind alle Produktions- und Bewegungsabläufe simulierbar. 3D Engineering von MehrTec ermöglicht somit eine verlässliche virtuelle Grundlage für die weitere Planung. Auch ältere, bereits bestehende Anlagen und Maschinen werden mittels der 3D-Technik des Reverse Engineering erfasst und können somit in die gesamte Planung und Simulation künftiger Prozesse miteinbezogen werden. Toleranzen werden visualisiert und können so optimiert werden. Dies schafft eine erhöhte Planungssicherheit, wie sie gerade im Anlagen- und Maschinenbau von großer Bedeutung ist. Wir von Mehrtec setzen Ihren Lasercanning Auftrag professionell um und unterstützen Sie bei Ihrem Projekt.

Was ist Laserscanning und 3D Laserscanning?

Unter Laserscanning oder auch Laserabtastung versteht man das Erfassen von Körpern und Oberflächen unter Einsatz eines Laserstrahls, um diese zu vermessen, zu bearbeiten oder um Bilder zu erzeugen. Auch komplexe Konstruktionen und Gebäude stellen hierbei kein Problem dar. Im Nachgang entsteht dann eine digitale Reproduktion der realen Körper mit Hilfe einer Punktwolke. Diese Datenpunkte sind die Grundlage für 3D Modelle und CAD Modellierungen. Klassische Anwendungsgebiete beispielsweise sind das Fassadenaufmaß, die Gebäudedokumentation und die Schadenskartierung. Der Messbereich kann von unter einem Meter bis hin zu mehreren hundert Metern liegen.

Einsatzgebiete von Laserscanning

Durch 3D Laserscanning entstehen ganz neue Möglichkeiten der Bestandsdatenerfassung. Anders als beim 2D-Laserscanning, bei dem die Konturen eines Objektes im Fokus stehen, generiert der 3D Laserscan ein vollständiges Abbild eines Objektes bzw. einer vermessenen Szene. Und das inklusive komplexer Formen und der Textur.

Die Besonderheit gegenüber anderweitigen optischen Verfahren ist die Erzeugung einer dreidimensionalen Punktwolke, in der jeder einzelne Messpunkt vertreten ist. Die Daten der Punktwolke dienen anschließend als Basis für ein hochpräzises Digitalmodell, das im Rahmen der CAD Modellierung bequem weiterbearbeitet werden kann.

Mit Hilfe dieser Punktwolke ist es in der Nachbearbeitung ein Leichtes, am Digitalmodell Längen, Winkel und andere Maße des gescannten Objekts zu bestimmen oder dieses in seiner Beschaffenheit zu verändern. Moderne 3D-Scanner, wie sie auch im Rahmen des 3D Scan Service von MehrTec zum Einsatz kommen, bringen es beim Scan-Vorgang auf eine Punktgenauigkeit von bis zu einem Millimeter.

Ein großer Vorteil des Laserscannens ist, dass der Messbereich problemlos von deutlich unter einem Meter bis hin zu mehreren hundert Metern reichen kann. Angefangen von der Erfassung kleinster Anlagenbauteile bis hin zur 3D Vermessung ganzer Produktionsanlagen ist mit der 3D Scan Technologie von MehrTec nahezu alles möglich.

Vergleicht man das Laserscanning mit anderen Messmethoden entsteht hierbei eine holistische Bestandserfassung. Die dadurch gewonnenen Rohdaten können umgehend ausgewertet werden. Aus diesem Grund hat sich das Laserscanning als führender Standard durchgesetzt und wird in vielen Branchen eingesetzt.

  • Rohrleitungs- und Anlagenbau
  • Denkmalschutz und Denkmalpflege
  • Archäologie
  • Unfallforschung und Forensik
  • Flugzeug und Schiffbau
  • Fabrikplanung
  • Reverse Engineering
  • Modernisierung
  • Bergbau und Tunnelbau
  • Versorgungsunternehmen
  • Gießereien und Stahlindustrie
  • Chemie und Prozessindustrie

Vom Realobjekt zum Digitalmodell – So funktioniert die 3D-Vermessung

Häufig beschreiben es unsere Kunden wie Zauberei, wenn sich während des Scan-Vorgangs nach und nach eine Punktwolke manifestiert, die ganze Anlagen detailgetreu auf dem Bildschirm erscheinen lässt. Eigentlich ist die Technik für die digitale Nachbildung per Laserscan recht simpel. Ein 3D-Laserscanner besteht im Grunde genommen nur aus einer Laserstrahleinheit, einer Recheneinheit und einigen Sensoren.

Moderne 3D-Laservermessungssysteme für 3D Aufmaß und 3D Vermessung unterscheiden sich dabei in zwei Gruppen. An erster Stelle stehen sogenannte „Lichtlaufzeitmessungs-basierte-3D Scanner“. Während des Scanvorgangs senden diese Geräte einen gepulsten Laserstrahl aus. Dieser wird von der Oberfläche des Scan-Objekts bzw. den Raumbegrenzungen reflektiert. Eine integrierte Empfangsdiode empfängt das reflektierte Licht. Gleichzeitig misst die Recheneinheit mittels der empfangenen Daten die Lichtlaufzeit und erstellt somit ein detailliertes Modell der abgetasteten Oberfläche. Dieses Verfahren ermöglicht eine besonders schnelle Nachbildung, hat jedoch eine etwas geringere Auflösung als Punkt- und streifenbasierte 3D Laserscanner.

Letztere projizieren Punkte bzw. Muster aus Messstreifen auf ein Objekt bzw. in einen zu vermessenden Raum hinein. Über ein Triangulationsprinzip erfassen die Sensoren die Projektion und leiten die gewonnenen Messdaten an die Recheneinheit weiter. So lässt sich die Form der Geometrie aus dem Abstand zu den Streifen bzw. Punkten und den auf der Oberfläche entstehenden Verformungsmustern bestimmen.

Das Ergebnis des Laserscannings ist stets ein digitales Objektbild, das aus unzähligen Dreiecken (Polygonen) besteht. Die Auflösung und damit die Genauigkeit des Modells hängt von der Anzahl der Polygone ab, die sich wiederum aus der Anzahl und Dichte der Abtastpunkte ergibt.