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22. Internationale Geodätische Woche Obergurgl 2023

„Vermessungsarbeiten im Katastrophengebiet Ahrtal – Bestandserfassung mittels UAV und Scanner, Fusion der Daten und Dokumentation der neuen Ersatzbrücken.“
 
Wir bedanken uns als Referenten im Universitätszentrum Obergurgl einen Einblick in unsere Tätigkeit im Zuge der Ahrtal Flutkatastrophe vom Juli 2021 gegeben haben zu dürfen. Zu erwähnen sind die weiteren hochklassifizierten Vortragsredner und ihre spannenden Themen und der reibungslose Ablauf der wissenschaftlichen Veranstaltung.
 
Zusammenfassung
Die verheerende Sturzflut im Ahrtal hat sich am 14. Juni 2022 zum ersten Mal gejährt. Bei
 
diesem Hochwasserereignis in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kamen 182 Men-
schen ums Leben. Viele Gemeinden wurden durch die 6-10m mächtige Flutwelle verwüstet
 
und sind bis heute teilweise nicht bewohnbar. Ein Jahr nach der verheerenden Flut dauern
Ermittlungen gegen politisch Verantwortliche in Kreis und Land an und der Wiederaufbau
stockt vielerorts (DEUTSCHES INGENIEURBLATT, 2022).
Die Vermessungsarbeiten zur Errichtung von Ersatzbrücken werden in (PETRY ET AL 2021)
 
beschrieben. Nachdem die von dem technischen Hilfswerk erstellten Ersatzbrücken fertigge-
stellt soll, soll eine Dokumentation gem. DIN 1076 Abschnitt 4.4 erfolgen.
 
Das Hochwasser hat in der Nacht des 14. Juli 2021 nicht nur Brücken und Uferstraßen über-
spült und mitgerissen, sondern auch Gebäude, ja sogar ganze Straßenzüge vernichtet und
urbane Platzanlagen mitten im Ort weggespült (LEY YANIK et al. 2022). In diesem Beitrag
werden die anfänglichen, unmittelbar nach der Flut vorgefundenen Bedingungen, unter de-
nen die Vermessungen im Katastrophengebiet durchgeführt wurden, beschrieben. Hierzu
werden Bilder von der Ober-, Mittel- und Unterahr dargestellt.
Insbesondere soll auch ein Eindruck dafür entworfen werden, wie sich ingenieurmäßiges
Handeln außerhalb des vertrauten Erfahrungsumfeldes gestaltet, nämlich in einem Katastro-
phengebiet unter gänzlich anderen und ungewohnten Bedingungen.
 
Zunächst werden die Ersatzbrücken zur Dokumentation sowohl auf photogrammetrischem
Weg als auch mit Scannern vermessen und jeweils getrennt für sich ausgewertet. Die photo-
grammetrische Aufmessung erfolgte, um die Lage der neuen Brücken georeferenziert in Be-
zug zu den Katasterdaten zu bringen. Die Aufnahme durch den Scanner war nötig, um die
Brücke mittels Längs- und Querprofilen darzustellen und damit den hydraulischen Durch-
fluss für verschiedene Hochwassersituationen nachzuweisen.
 
Der Rest steht im Tagungsband (Einsicht erhalten Sie auf Anfrage).
Sie haben Fragen?
Weitere Information hält Ihr persönlicher Ansprechpartner, Herr Udo Adriany für Sie bereit.